Erstkommunion

Die Marktmusikkapelle Stainz mit Stabführer Peter Wallner geleitete die Kinder mit ihren Paten und Patinnen, Pfarrer Marius Enåşel, Diakon Robert Langmann, Vbgm. Christoph Oswald, Direktorin Karin Koele-Klimbacher, Direktor Christian Kümmel, Pastoralassistentin Andrea Reich, die Religionslehrerinnen Ulrike Herzmaier, Klara Perne und PGR-Mitglied Martha Schriebl in die gut besuchte Kirche. Die Kinder nahmen im Rund um den Altar Platz, während das Ministrantenteam diesmal mit den Bänken in der ersten Reihe vorliebnehmen mussten.
„Der große Tag ist gekommen“, hieß der Pfarrer alle Besuchenden willkommen. Das Welcome brachten auch Annika, Johanna, Julian, Lena, Lilia, Maria, Miriam und Vanessa mit ihren Sprüchen zum Ausdruck. Gleich darauf waren wieder die Kinder an der Reihe: Fabian, Jan und Raphael sprachen die Kyrie-Rufe, während Jana, Lilia und Miriam ihre Verse zum Gloria vortrugen. Noch ein Text: Markus Triendl brachte die Lesung zu Gehör, in der es um ein Füreinander im Glauben an Jesus ging.
Die Kommunion
Nach dem Evangelium von Diakon Robert Langmann mischte sich Pfr. Marius Enåşel in seiner Predigt unter die Kinder und die Gäste in den Bankreihen. „Warum“, so seine Frage, „sind die Kinder das größte Geschenk auf Erden?“ Weil sie mit anderen Augen sehen. Weil sie ehrlich, fröhlich und unkompliziert sind. Weil sie im Augenblick leben. Weil wir von ihnen lernen dürfen. Der Priester leitete aber zu jenem Geschenk über, das die Kinder an diesem Tag erstmals empfangen durften – die Kommunion. „Er schenkt sich uns ganz“, verwies er auf die Hostie als Form des Leibes und des Blutes von Jesus Christus.
Nach dem Glaubensbekenntnis traten die Kinder und Paten in Aktion: Emilia, Franka, Julia sowie Georg Schantl und Sabrina Kiedl erinnerten in den Fürbitten, an das Danke sagen nicht zu vergessen. Anschließend brachten Jakob und Livia die Gaben zum Altar, während die Kirchengemeinschaft – begleitet vom Lehrerteam mit Dir. Josef Deutschmann und dem Gesangsensemble der Musikschule Stainz mit Ana Ojstersek – das „Heilig-Lied“ zum allgemeinen Gesang anstimmte. In Gemeinschaft wurde auch das Vater unser gesungen, bevor der Pfarrer nach der Wandlung verkündete: Kostet und seht, wie gut der Herr ist.
Agape auf dem Schlossplatz
Mit dem Danklied neigte sich der Gottesdienst seinem Abschluss zu: Der Segen Gottes möge dich umarmen ~ egal, wohin dich deine Wege führ’n. Auch die Kinder schlossen sich der Dankbarkeit an: Jakob, Julia, Lena, Lina, Livia und Sophie sprachen Worte des Dankes. In der Folge segnete Pfarrer Marius Enåşel die Kerzen und die Kreuze und Andrea Reich sagte allen Mitwirkenden – im Vorder- und im Hintergrund, wie sie meinte – Dank für ihr Engagement. Sie und die Religionslehrerinnen Ulrike Herzmaier und Klara Perne durften vom Herrn Pfarrer einen Blumenstock für ihre Bemühungen in Empfang nehmen. Für alle Erstkommunionkinder war ein Geschenkesackerl mit praktischen Utensilien und einer Kinderbibel vorbereitet. Etwas vorbereitet hatte auch der Pfarrgemeinderat: Er bewirtete nach dem Schlusssegen auf dem Schlossplatz die Kinder und die Gottesdienstbesuchenden.
Bilder und Text: Gerhard Langmann