Heilige Messe bei der Pitter-Marienkapelle in Pichling

Die Marienkapelle der Familie Pitter vulgo Pletteri, früher im Wald versteckt, heute gut einsehbar, war am vergangenen Mittwoch Schauplatz eines von Pfarrer Marius Enåşel zelebrierten Gottesdienstes. Umrahmt wurde die Messe von Ignaz Seiner, Valentin Seiner, Xaver Seiner und Peter Wallner, welche die Feier mit dem „Wohin soll ich mich wenden?“ einleiteten.
„Wir sagen Gott Dank für alles, was uns glücklich macht“, bezog der Zelebrant die Hausverstorbenen und alle Pichlinger und Pichlingerinnen in den Gottesdienst ein. In der Lesung ging es um die Frage, wo man sich am besten verstecken könne. Im menschlichen Herzen, lautete die Antwort des Meisters. Eine nächste Frage stellte sich im Evangelium, wo es um die wichtigsten Gebote ging. Auch hier eine klare Antwort: Man soll Gott mit allen Gedanken und den Nächsten wie sich selbst lieben.
Fülle des Glaubens
In seiner Predigt rückte Pfarrer Marius Enåşel das menschliche Herz als zentrale Stelle in den Mittelpunkt. Um das Böse zu überwinden, sei es wichtig, das Herz zu reinigen. Es gehe quasi um eine Herztherapie für die innere Lebenswelt. Der Mensch müsse lernen, das Herz von bösen Gedanken zu reinigen, um Gott Platz zu machen. „Verwandle Gewalt in Herzlichkeit“, lautete auch eine Botschaft der von Alois Haagen vorgetragenen Fürbitten. Die Fürbitten taten ihre Wirkung auch hinsichtlich der Regentropfen, die sich nach kurzer Zeit verabschiedeten. Auf diese Weise, so der Pfarrer, sei beim Vater unser der direkte Blick in den Himmel möglich. „Das Sakrament bringt die Fülle des Glaubens“, ging Marius Enåşel bis in die letzte Sitzreihe, um die Kommunion auszugeben. Den Schlusssegen erteilte er in der Form des Wettersegens.
Dankesworte
Nach einem abschließenden musikalischen Gruß ergriff Johann Pitter das Wort, um allen Besuchenden für das Kommen zu danken. Namentlich bedankte er sich bei Pfarrer Marius Enåşel, den Gemeinderäten Erich Brandstätter, Sebastian Meyer, Franz Klement, Johann Lienhart, Franz Hebenstreit, Mama Anna Pitter und Marianne Kasper, die das Weißbrot gebacken hatten. Ebenfalls bedankt wurden alle Mithelfenden bei der anschließenden Agape.
Bilder und Text: Gerhard Langmann