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Inhalt:
27.09.2026

Treffen der jubilierenden Ehepaare

Etwa zwei Dutzend Paare fanden sich in der Pfarrkirche Stainz ein, um ihren "großen Tag" noch einmal gemeinsam zu erleben.

Gruppenbild der Ehejubilare
Gruppenbild der Ehejubilare
Gerhard Langmann

Es ist in der Pfarre Stainz mittlerweile Tradition, Paare mit einem runden Ehejubiläum zu einem Gottesdienst in die Pfarrkirche einzuladen. „Es soll“, so die Zielsetzung des Organisationsteams Elisabeth und Johann Fink, „den Eheleuten die Gelegenheit geboten werden, sich des Termins in seiner vollen Tiefe bewusst zu werden.“ Den Anfang der Messe bildete der feierliche Einzug durch das Kirchenschiff, wo die vorderen Reihen für die Jubelpaare reserviert waren.

Angeführt wurde der Zug von gleich zehn Minis, die Geistlichkeit mit Pfarrer Marius Enåşel folgte am Schluss. Im Innenraum wurden die Gottesdienstbesuchenden vom Seniorenchor Stainz mit Leiterin Barbara Klug musikalisch in Empfang genommen. In ihren Gedanken zum Beginn verglich Elisabeth Fink die Ehe mit einer Wanderung, bei der eine gute Ausrüstung notwendig ist. „Man wandert durch Gipfel und Täler“, sprach sie die vielen Eindrücke, den Mut und das Vertrauen in den:die Partner:in an.

Segnung der Paare

Die einprägsamen Werte Vergebung, einander lieben und dankbar sein wurden auch im Gloria angesprochen. Im von Diakon Robert Langmann vorgetragenen Evangelium nach Matthäus ging es um den Auftrag an die Jünger, das Salz der Erde zu sein, das immer salzig bleiben müsse, um etwas zu taugen und nicht weggeworfen und zertreten zu werden. „Ihr seid das Licht der Welt,“ verglich Jesus den Glauben mit einem Licht, das auf einen Leuchter gestellt werden müsse, um das Haus zu erleuchten und den Vater im Himmel zu preisen.

Recht „salzig“, also inhaltsvoll, legte Pfarrer Marius Enåşel seine Predigt an. „Brautpaare haben hohe Erwartungen an die Hochzeit“, wanderte er durch die Reihen, um die Ehepaare zu befragen. Wie haben Sie den Tag empfunden? In welcher Kirche haben Sie geheiratet? Was sind die Zutaten für eine gute Ehe? Den Antworten war zu entnehmen, dass jede Verbindung sehr bedacht eingegangen wurde und die Werte Respekt, Kommunikation, Zusammenhalt und Fleiß entscheidend waren. Aber nur mit Salz? Nein, es bedarf auch des Zuckers, der Licht und Liebe in eine Beziehung bringt.

Gedanken zum Abschluss

Nach den Fürbitten und der Kommunion nahmen die beiden Zelebranten die Einzelsegnung der Paare vor. Elisabeth Fink steuerte ein Gedicht bei: Gnade ist, dass man gesund bleibt und sich schöne Erinnerungen behält.

Bilder und Text: Gerhard Langmann

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